Pflegekind aufnehmen – Ablauf, Voraussetzungen & Unterstützung

Kinder brauchen Sicherheit, Zuwendung und Stabilität. Doch nicht jedes Kind kann in seiner Herkunftsfamilie aufwachsen. Wenn Sie darüber nachdenken, ein Pflegekind aufzunehmen, übernehmen Sie eine wichtige Aufgabe – und wir begleiten Sie auf diesem Weg. Als erfahrener Träger im Raum Bielefeld und ganz OWL stehen wir Ihnen zur Seite – von der ersten Anfrage bis weit über die Vermittlung hinaus.

Wer kann ein Pflegekind aufnehmen?

Pflegeeltern können alleinstehend, verheiratet oder in einer Partnerschaft leben. Entscheidend ist nicht das Familienmodell – sondern die Fähigkeit, einem Kind ein verlässliches, liebevolles Zuhause zu geben. Voraussetzungen sind unter anderem:

  • Verlässliche, reflektierte Persönlichkeit
  • Ausreichend Wohnraum (eigenes Zimmer für das Pflegekind)
  • Zeitliche Kapazitäten, um sich dem Kind widmen zu können
  • Empathie, Geduld und Belastbarkeit
  • Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und ggf. Herkunftsfamilie

Pädagogische Vorkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.

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Sind Sie unter 45 Jahren?

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Sind Sie vorbestraft?

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Sind Sie ALG II Empfänger?

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Haben Sie ein Zimmer frei?

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Haben Sie eigene Kinder unter 3 Jahre?

Sie erfüllen die Voraussetzungen.

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.

Sie erfüllen z.T. die Voraussetzungen.

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.

Sie sind nicht geeignet!

Pflegeformen im Überblick

Pflegefamilien auf Zeit

Kurzzeitige Unterbringung in akuten Krisen.

Erziehungsstellen

Intensive Betreuung mit pädagogischer Qualifikation

Pflegefamilien auf Dauer

Langfristige Betreuung mit familiärem Lebensmittelpunkt

Der Ablauf – Ihr Weg zur Pflegefamilie

Der Weg zur Aufnahme eines Pflegekindes ist gut begleitet und strukturiert. Vom ersten Gespräch bis zur tatsächlichen Aufnahme gibt es mehrere Schritte – immer angepasst an Ihre individuelle Situation.

Erfahren Sie hier, wie der Ablauf konkret aussieht:

Welche Unterstützung erhalten Pflegeeltern?

Pflegeeltern werden nicht allein gelassen. Neben persönlicher Beratung und fachlicher Begleitung erhalten Sie:

  • Monatliches Pflegegeld (Sachkosten + Erziehungsbeitrag)
  • Zuschüsse für Ausstattung, Ferienfreizeiten, Klassenfahrten etc.
  • Zugang zu Fortbildungen, Fachberatung & Austauschgruppen
  • Unterstützung bei Kontakten zur Herkunftsfamilie, Kita, Schule und Therapeut:innen

Häufige Fragen zum Thema Pflegekind aufnehmen

Ja, wenn ausreichend Zeit für das Kind bleibt – z. B. durch Teilzeit oder flexible Arbeitsmodelle. Ihnen steht sogar Elternzeit zu.

Das hängt von der Pflegeform ab: Bereitschaftspflege kann wenige Wochen dauern, Dauerpflege über Jahre oder bis zur Verselbstständigung.

Sie erhalten professionelle Unterstützung – pädagogisch, psychologisch und organisatorisch. Es ist keine „Einbahnstraße“.

Bei der Adoption erlischt die rechtliche Verbindung zur Herkunftsfamilie. Bei Pflegekindern bleibt sie – auch wenn Sie langfristig die Bezugsperson werden.

Jetzt Pflegekind aufnehmen – wir beraten Sie persönlich

Wenn Sie bereit sind, einem Kind einen sicheren Ort zum Aufwachsen zu schenken, freuen wir uns auf Ihre Nachricht. Der erste Schritt ist einfach: ein Gespräch – ganz unverbindlich.

Bitte rechnen Sie 3 plus 1.